Geschichte Schule

Bruno Koller Shihan (9. Dan Karate / 3. Dan Kendo) erlernt das Karate und das Kendo in Japan, wo er 1975 bis 1977 mit seiner Familie lebt. 1977 gründet Koller (damals 2. Dan Karate / 2. Dan Kendo) die berühmte Schule "Senbukan Luzern". Die Karateschüler lernen hier das traditionelle Shotokan Karate und das Asai-Ryu Karate des legendären Karatepioniers Tetsuhiko Asai Shihan. Die Kendoschüler lernen traditionelles Kendo.

Kendo erlernt Bruno Koller in Sendai von Kyoshi Shime Sensei und von Horigome Sensei, welcher im Mito-Dojo Kendo lehrt. Das Mito-Dojo war ursprünglich eine alte Samuraischule und blickt auf eine 300 jährige Tradition zurück.

Karate erlernt Bruno Koller in Sendai bei Yuji Sato Sensei und im Hauptdojo von Tokyo bei den Gründern und Top-Leadern der JKA (u.a. Masatoshi Nakayama Sensei und Hiroshi Shoji Sensei).

Nach dem 2-jährigen Aufenthalt in Japan folgten jährlich weitere Trainingsaufenthalte in Japan (bis heute über 30). Aufgrund eines Kampftrainings im Budokan Sendai, in welchem Bruno Koller sämtliche Kämpfe ohne Ausnahme gewonnen hatte, erhielt er die Einladung zum Instruktorentraining im Hauptdojo von Tokyo. Als einziger Schweizer trainierte Bruno Koller daraufhin im Instruktorentraining im Honbu-Dojo Tokyo unter der Leitung von Masatoshi Nakayama Shihan.
Nach dem Tod von Nakayama Sensei, in einer Zeit der Orientierungslosigkeit im Verband JKA, trifft Bruno Koller auf Tetsuhiko Asai Sensei, welcher ihm Tür und Tor öffnete. Zusammen gründen Tesuhiko Asai Sensei, Bruno Koller Sensei und Sadashige Kato Sensei den Verband IJKA (heute "International Japan Martial Arts Karatedokai Asai-Ryu", anfangs "International Japan Karate Association"), welcher traditionelles Shotokan mit den Erweiterungen durch Asai Shihan lehrt.

Nach dem Tod von Tetsuhiko Asai Shihan im Jahre 2006 ist für Bruno Koller klar, dass er in Taiwan bei der Familie von Asai Shihan trainieren muss, da Asai Shihan mehr im Taiwan unterrichtete als in Japan. Bruno Shihan hat die höchste Ehre, in Japan die Grabrede für seinen Lehrer Tetsuhiko Asai Shihan zu halten. Zusammen mit der Familie von Asai Shihan führt er den Verband IJKA als europäischer Chefinstuktor weiter. 2007 verlässt Bruno Koller die Schweiz und trainiert in Taiwan, Japan und Thailand. Er verkauft die Senbukan Schule an einen seiner Schüler, welcher anschliessend kurz darauf leider zu einer anderen Organisation wechselt. Nach der Rückkehr in die Schweiz im Mai 2009, macht Bruno Koller zusammen mit Tochter Selina Koller, mit der Unterstützung durch Sohn Giosuel Koller, einen Neuanfang mit der Budoschule Luzern.Bruno Kollers Hauptanliegen ist, Asai Shihans Karate legal weiterzulehren und zu verbreiten.

Nach Bruno Shihans Tod im Jahre 2018, führt nun Tochter Selina Koller die Schule weiter.

 

 
   
© by Budoschule Luzern, Bruno Koller